Mandarinenten auf dem Jacobiweiher

Sind die echt?

Im Frankfurter Stadtwald lassen sich je nach Jahreszeit interessante Pflanzen, aber auch viele Wasservögel beobachten und fotografieren. Besonders hübsch sind die Erpel der Mandarinente. Diese hübschen Enten wurden in Frankfurt schon im 18. Jahrhundert als Ziervogel eingebürgert. In ihrer ursprünglichen Heimat Ostasien gelten sie als gefährdet, während in Europa der Wildbestand langsam wächst. Daher gelten sie sie weltweit als ungefährdet (https://de.wikipedia.org/wiki/Mandarinente). Am Jacobiweiher hat sich eine recht große Kolonie entwickelt. Als gesellige Tiere hocken sie gern in größeren Gruppen zusammen, z.B. auf einem Baumstamm am Wasser.

Gesellige Runde: 500 mm (KB), f5,6, 1/125 sec., ISO 1000

Fotografische Zutaten: offene Blende, kurze Belichtungszeiten und viel Geduld

Im warmen Herbstlicht lassen sich diese Enten besonders gut fotografieren. Natürlich fallen die Männchen sofort ins Auge, aber auch die etwas kleineren Weibchen haben ein elegantes graubraunes Gefieder. Mandarinenten sind nicht ganz so zutraulich wie Stockenten. Daher empfiehlt es sich, eine möglichst lange Brennweite einzupacken. Bei mir ist das eine 500 mm Festbrennweite, mit der ich alle Fotos gemacht habe. Außerdem versprach der Tag alle Wetterlagen von Sonnenschein bis ausgiebiger Regen, so daß ich ein Regenmäntelchen auch für die Kamera eingepackt habe. Dieses konnte ich sehr gut gebrauchen. Bei manuell eingestellter Blende und Zeit lasse ich die Kamera die passende ISO-Zahl wählen, allerdings nur bis 6400 ISO, eine Einstellung, die ich noch so gerade tolerabel finde. Wie im letzten Bild zu sehen, wurde das Maximum auch ausgereizt. Versuche mit höheren ISO-Werten (siehe https://ich-sehe-was-was-du-nicht-siehst.net/treue-bewohner-des-gartens/) haben sich nicht bewährt.

  • Gefiederpflege: 500 mm KB), f5,6, 1/125 sec., ISO 1600

Was sonst noch so umherfliegt

Am Jacobiweiher gibt es natürlich auch noch andere Vögel, die sich gut fotografieren lassen, z.B. Graureiher und Kormorane. Meistens halten sie schön still, was längere Verschlußzeiten erlaubt. Eine andere Geschichte ist es, Vögel im Flug zu fotografiern: hier gilt, Schärfe geht vor Bildrauschen.

Nach einem doch eher regnerischen Vormittag kann man am Jacobiweiher in der Oberschweinstiege einkehren und sich für die Nachmittags-Session stärken. Aber das ist eine andere Geschichte … .

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2 thoughts on “Mandarinenten auf dem Jacobiweiher”

  1. Liebe Andrea,
    ja, ich dachte spontan an so eine Spielzeugente… Aber die sind ja nicht bunt, sondern quietsche-gelb! Außerdem hättest du so ein Teil nicht fotografiert.
    Deine tollen Fotos mit diesen schönen bunten Tieren machen richtig gute Laune!
    Und Lust auf den Jacobiweiher… Wir fahren nachher hin, Spaziergang, Mandarinenten-Gucken und Essen in der Oberschweinstiege.
    Lieben Gruß, Rahel

    1. Liebe Rahel,

      vielen lieben Dank für Deine lobenden Worte! Ich hoffe, Euer Ausflug war gelungen! Besonders habe ich mich gefreut, dass mein Beitrag sogar zu einem Ausflug angeregt hat.

      Alles Gute , Andrea

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