…,und recht kalt war es außerdem noch.

Obwohl ich nun wirklich nicht zu den Frühaufstehern gehöre, habe ich mich am letzten Montag (21.1.19) um 4:30 Uhr auf den Weg zum Schwanheimer Mainufer gemacht, um die Mondfinsternis zu genießen und zu fotografieren. Von diesem Standort hat man einen schönen Blick über den Main auf Teile der Altstadt von Frankfurt-Höchst. Zu meiner Verwunderung war ich dort ganz allein.

Zunächst einmal habe mit der mir maximal zu Verfügung stehende Brennweite von 300 mm (KB) den Mond fotografiert (Bild 1). Das Original wurde beschnitten.

Bild 1: 300 mm (KB), f5,6, 0,8 s, ISO 1250

In einem zweiten Versuch (Bild 2) habe ich ein Bild aus 5 Einzelbelichtungen zu einem HDR zusammengefügt, eine echte Herausforderung an die Software, da sich der Mond während der Belichtungsreihe sichtbar bewegt. Auch hier handelt es sich um einen Ausschnitt aus dem Originalfoto.

Bild 1: 300 mm (KB), f5,6, HDR: 1/4 – 4 s, ISO 1250

Eigentlich hatte ich gehofft, den Blutmond über der Höchster Altstadt fotografieren zu können, das hat nicht so ganz geklappt, wie ich es mir vorgestellt hatte. Der Mond ist doch sehr klein (Bild 3).

Bild 3: 85 mm (KB), f5,6, HDR: 1/3 – 5 s, ISO 1250

Als der Mond tief genug stand, war er schon wieder sehr hell, die partielle Finsternis näherte sich dem Ende. Daher habe ich mich für Composings entschieden, einmal mit der Justinuskirche (Bild 4), einmal mit dem Höchster Schloß (Bild 5).

Bild 4: 85 mm (KB), f5.6, HDR: 1/13 – 1,3 s, ISO 1250
Bild 5: 85 mm, f5,6, HDR: 1/40 – 0,4 s, ISO 1250

Auf dem Heimweg, kurz bevor der Mond hinter den Taunusbergen verschwand, ist dann noch ein Abschiedsfoto aus der Hand entstanden – zwar kein Blutmond, aber auch schön (Bild 6).

Bild 6: 300 mm, f8, 1/320 s, ISO 1250
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