Wintergrau – ein Fall für Schwarzweiß

Und es wurde doch noch weiß in Frankfurt-Höchst – an Weihnachten, wenn auch nur ein bißchen. Ein trüber Tag mit viel Nebel – und schon legt sich eine malerische Schicht Raureif über Bäume, Gras und Bauwerke. An der Wörthspitze (dort fließt die Nidda in den Main) war es besonders schön. Ein solches Wetter ist für die Schwarzweiß-Fotografie ideal. Bild 1 ist nicht einmal in schwarzweiß umgewandelt, und im Bild 3 ergibt sich der Color-Key-Effekt von selbst. Gegenüber der von der Kamera als „richtig“ angezeigten Belichtung habe ich um ein bis zwei Lichtwerte höher belichtet; sonst wären die Bilder eher dunkelgrau geworden.

Bild 1: 55 mm (KB), f4, 1/1000, ISO 400
Bild 2: 98 mm (KB), f4, 1/400, ISO 400
Bild 3: 78 mm (KB), f4, 1/320, ISO 400

Die folgenden zwei Bilder habe ich schon 2017 bei Skifahren im Thüringer Wald gemacht. Hier hatte ich nur eine einfache Kompaktkamera in der Jackentasche und ebenfalls einen nebelig trüben Tag erwischt, dieses Mal aber mit viel Schnee. Man sieht – auch ohne teure Ausrüstung lassen sich schöne graue Bilder machen.

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2 thoughts on “Wintergrau – ein Fall für Schwarzweiß”

  1. Deine Portraits von den Schneelandschaften bringen eine zauberhafte und gemütliche Atmosphäre rüber; einfach tolle Bilder – Klasse!

    1. Hallo Klaus,

      vielen Dank für Deinen netten Kommentar! Die weiße Pracht in Höchst ist Raureif .

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