Frankfurt steht still

Die neue Altstadt in Frankfurt (fast) menschenleer, wenige Fußgänger in der Innenstadt, kaum Schiffsverkehr auf dem Main, dafür umso mehr Fahrradverkehr am Mainufer, das sind außergewönlichen Eindrücke, welche die Corona-Epidemie eröffnet. Und es ist eine Gelegenheit, ungewohnte Fotos zu schießen, die sich hoffentlich so bald nicht wieder bieten wird.

  • Hühnermarkt: 34 mm (KB), f 5,6, 1/125 sec., ISO 100

Auch ich habe diese Zeit genutzt, um ein paar Bilder zu machen. Vor allem die neue Altstadt (2018 fertiggestellt) ist normalerweise ein Touristenmagnet. Am 1. April (kein Scherz!) herrschte strahlender Sonnenschein mit wolkenlosem Himmel, also schönes Radel-, aber nicht gerade ideales Fotowetter. In solchen Situationen greife ich gern auch mal auf eine Schwarz-Weiß-Ausarbeitung zurück. Auch eine helle Mondnacht läßt sich zaubern; Laterne “anknipsen” nicht vergessen.

Der Main so glatt

Nicht nur die Stadt, auch der Fluß kommt in diesen Zeiten zur Ruhe. Die Wasseroberfläche des Mains ist aufgrund des Schiffsverkehrs in normalen Zeiten eigentlich immer stark gekräuselt. Schöne Spiegelungen aus der Hand sind daher nicht möglich – jetzt aber schon. Da macht sogar eine Autobahnbrücke was her.

Schwanheimer Brücke: 50 mm (KB), f 6,7, 1/350, ISO 2800

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